Türkische Schwarzmeerküste

Ein riesiger roter Halbmond weht über der türkischen Grenzstation.

In türkischen Gewässern. Bevor wir nicht einklariert haben, dürfen wir das Land nicht betreten.

Die türkische Gastlandflagge weht über dem britischem Red Ensign.

Wieder Landnähe.

Im ersten Hafen Kiyiköy angekommen. Eigentlich dürften wir vor dem einklarieren nicht anlegen, aber da der Hafen nicht tief genug ist, würden wir alles blockieren, wenn wir in der Mitte ankern. Schon bei der Einfahrt sind wir aufgesessen und dann von Fischern zu ihrem Boot gewunken.

Wir liegen mal wieder in dritter Reihe. Ein sehr freundlicher Empfang hier.

Die Muschelfischer sammeln so ihren Fang, der in am nächsten Morgen von einem Großhändler abgeholt wird.

Nachdem wir "klar Schiff" gemacht hatten, beschließe ich einen ersten illegalen Landgang zu wagen. Eigentlich dürften wir erst nach dem offiziellen einklarieren Festland betreten, vor Istanbul ist das jedoch nur unter erheblichen Kosten und Zeitaufwand möglich.

Mein erster Schritt auf türkischem Boden. Am Ende dieser Straße wurde ich schon zu meinem ersten Cay (Tee) eingeladen.

Szene beim Teetrinken am Ende der Straße.

Nachdem es keinerlei Probleme gab, beschließen wir das Städchen zu besuchen.

Wir besichtigen die uralten Reste der Stadtmauer.

Alles ist original und nicht für den Tourismus hergerichtet.

Das Stadttor. Wir gehen weiter und erkunden die Umgebung.

Das scheint ein Holzsägeplatz zu sein.

Der Friedhof. Gegenüber eine Polizeikaserne, aber ich traue mich nicht zu fotografieren, da wir einen illegalen Status haben.

Eine schöne Umgebung. Unten rechts ein Campingplatz.

Der Strand von Kiyiköy. Rechts vom Aufnahmestandpunkt ist ein Hotel, dessen Besitzer uns kurz danach anspricht. "You must be the sailors I have seen yesterday. I invite you this evening".  Er hatte uns mit dem Fernglas beim Einlaufen beobachtet und uns erst auf einen Tee und später zum Abendessen eingeladen. Mehmet ist selbst Segler und freute sich darauf uns bei einem guten Essen in seinem Hotel Endorfina über unsere Reise berichten zu lassen. Danke nochmal an Mehmet!!! http://hotelendorfina.com/enter.php

Beim Abendessen haben wir Blick auf die Naomi. Noch sind wir nicht sicher, keinen Ärger zu bekommen, da wir noch kein Transitlog haben. Das können wir aber erst in Istanbul bekommen.

Schön zu sehen ist hier die Steilküste, an der ab jetzt für uns über viele Seemeilen kein anlanden möglich ist.

Nach diesen guten ersten Erfahrungen beschlossen wir noch einen Tag in diesem angenehmen Städtchen zu verbringen.

Als Konsequenz daraus, daß man uns gleich als Segler erkannt hat, sind wir erst mal zum Friseur gegangen.

Danach sahen wir aus wie neue Menschen.

Frisch gestylt wird die Stadt erkundet.

Es ist Wahlkampf. Der Lauteste scheint zu gewinnen.

Kiyiköy ist ein geschäftiger Fischereihafen

Päckchenliegen ist normal,so weit außen lagen wir aber noch nie.

Auffällig sind die hohen Steuerstände.

Alles was ich bisher über die strengen Bekleidungsregeln gehört habe ist überholt. Wir waren fast die einzigen in langer Hose.

Schon wieder ein Tag vorbei.

Der Großhändler ist da. Von überall her kommen die Fischer und verkaufen ihre Muscheln.

Der "Feuerstuhl" von Mehmet, bei dem wir zum Abendessen eingeladen sind.

Unsere letzte Nacht in Kiyiköy bricht an.

Es geht weiter. Unser Motor läuft gerade warm. Der letzte Schlag soll uns bis zum Bosporus bringen.

Bei nahezu Windstille verlassen wir den netten Hafen in dem wir so freundlich aufgenommen wurden.

Die steil abfallende Küste täuscht tiefes Wasser vor. Es gibt aber gefährliche Unterwasserfelsen noch in einiger Entfernung vom Ufer. Deshalb fahren wir weit raus, bis wir kein Land mehr sehen.

Die Küste ist weitgehend unbewohnt und bewaldet. Hier würde ich gerne mal wandern.

Daß wir uns dem Bosporus nähern sehen wir schon an den vielen ankernden Schiffen.

Auf dem Foto fast nicht zu sehen sind die etwa 20 Delfine. Auf dem schwarzen Meer hatten wir beinahe täglich ihre Begleitung, aber immer nur kurz beim Boot und dann in zu großer Entfernung um zu fotografieren.

Es werden immer mehr Schiffe.

Hier navigieren wir das erste mal mit dem Laptop und GPS.

Vor dem Eingang zur Meerenge  warten die Schiffe bis sie über Funk eine Freigabe erhalten und fahren dann wie Perlen auf der Kette ein. Wir reihen uns ein und fahren in den Bosporus.

Wir fahren unter Maschine in die Meerenge, da segeln verboten ist.

Das Wasserflugzeug überfliegt uns mehrmals in geringer Höhe.